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  100 Baht Typ III ND 1955

 100 Baht Typ III ND 1955
40,00 EUR

 




Historie der thailändischen Banknote

Die ersten Typen des thailändischen Papiergeldes wurden um 1853 unter der Regentschaft König Phra Chom Klao Chaoyuhua Rama IV (Bei Ausländern besser bekannt als König Mongkut aus dem Film Anna und der König von Siam) herausgegeben. Dieses Papiergeld wurde Maii genannt und löste den Pot Duang ab, der bis dahin bei Fälschern äußerst beliebt war. Der Maii wurde in drei Typen unterteilt.

1. Kleine Werte wurden in acht Nennwerten herausgegeben: Fuang, Salung, 2 Salung, 2 Salung Fuang, 3 Salung, 3 Salung Fuang und 1 Tical.

2. Mittlere Werte wurden in vier Nennwerten herausgegeben: 3 Tamlung, 4 Tamlung, 6 Tamlung und 10 Tamlung.

3. Hohe Werte wurden in zwei Nennwerten herausgegeben: 20 Ticals und 80 Ticals.


Dann, im Jahre 1874, entschied sich sein Sohn und Thronnachfolger Phra Chula Chomklao Chaoyuhua (Chulalongkorn der Große, Rama V) dazu, kleine Nennwerte, bekannt als "Att Kradat" in Umlauf zu bringen, welche jedoch bereits nach 8 Monaten wieder komplett vom Markt genommen wurden.
Doch die Herrschaft von König Chulalongkorn war in jeder Hinsicht eine Zeit der großen Reformen für das damalige Siam. So entwickelte sich die Wirtschaft von Siam rasend schnell. So schnell, dass die staatliche Münzanstalt den Bedarf an Münzen nicht mehr decken konnte.
Zur gleichen Zeit erhielten ausländische Banken die Genehmigung Filialen in Bangkok zu eröffnen und sogar ihr eigenes Geld in Umlauf zu bringen, um die Entwicklung der Wirtschaft Siams noch weiter voranzutreiben und den damit verbundenen Bedarf an Zahlungsmitteln zu decken. Die Erste ausländische Bank, die diesbezüglich, autorisiert wurde, war die Hongkong & Shanghai Corporation im Jahre 1889. Sie gab Banknoten zu 7 Nennwerten aus:

1 Tical, 5 Tical, 10 Tical, 40 Tical, 80 Tical, 100 Tical und 400 Tical.


Es folgte dann im Jahre 1898 die Gemeinschaftsbank "India, Australia & China" mit ebenfalls 7 Nennwerten:

1 Tical, 5 Tical, 10 Tical, 20 Tical, 40 Tical, 80 Tical und 400 Tical


und schließlich 1899 die "Banue de L`Indo-Chine" mit 4 Nennwerten:

5 Tical, 20 Tical, 80 Tical und 100 Tical.


Selbst eine deutsche Firma namens Giesecke & Devrient Co erhielt den Auftrag, thailändische Banknoten in 8 Nennwerten zu drucken.
Von nun an ging alles sehr schnell. Die erste thailändische Banknotenserie erschien im September 1902 und wurde von der "Thomas De La Rue & Company Limited" in London gedruckt. Mit der 2. Serie wurde die Währungseinheit dann von Tical auf Baht, wie wir sie heute kennen, umbenannt und seit der 3. Serie sind auch die Häupter der jeweils regierenden Könige abgebildet (angefangen mit König Prajadhipok, Rama VII). Was sich bis zum heutigen Tage auch nicht geändert hat.
Mit zwei Ausnahmen: 1990 wurden zwei Banknoten, der 50 Baht und der 500 Baht Schein, mit dem Wasserzeichen der Prinzessin Mutter Somdej Phra Srinagarindra Boromarajajonani versehen und am 22. April 2004 wurde zum ersten Mal in der thailändischen Banknotentradition ein Schein mit dem Bildnis einer Königin herausgegeben. Es handelt sich hierbei um die 100 Baht Gedenkbanknote zum 72. Geburtstag Königin Sirikit am 12. August 2004.
Bis Ende der 60er Jahre (bis einschließlich zur Serie 10) wurden thailändische Banknoten jedoch fast ausschließlich im Ausland gedruckt (Thomas De La Rue, England; Tudor Press, USA; oder Japanese Government Printing Bureau, Japan). Danach hat Thailand damit begonnen, seine Zahlungsmittel selbst herzustellen, wobei man jedoch immer noch ab und zu auf andere Länder als Hersteller zurückgreift. Wie z.B. die 50 und die 500 Baht Banknote zum 50 jährigem Thronjubiläum König Bhumibols im Jahre 1996, die auf Polymer (Plastik) gefertigt wurden und die man von "Note Printing Works" in Australien herstellen ließ.

Ich bedanke mich für Ihr Interesse und hoffe Ihnen damit die Historie der thailändischen Banknote etwas näher gebracht zu haben.



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